MOODBOARD, WOHNEN
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HOW TO: WOFÜR IST EIN MOODBOARD GUT?

Wenn es eine Sache gibt, über die ich mich im Nachhinein ärgere, dann diese: Dass ich mir vor unserem Einzug nicht mehr Gedanken um die Einrichtung gemacht habe. Versteht mich nicht falsch, ich liebe Einrichtung. Allein mein Kinderzimmer hatte mindestens fünf Wandfarben in den 20 Jahren, in denen ich dort gelebt habe. Allerdings kam meine Begeisterung für Interior so richtig erst mit unserer gemeinsamen Wohnung, als ich festgestellt habe, wie zusammengewürfelt alles aussah. Denn ich bin damals aus meinem Elternhaus ausgezogen, Robin aus seinem WG-Zimmer. Die Einrichtung wurde also wortwörtlich zusammengeschmissen- und so sah es teilweise auch aus.

Keine Vorstellungskraft? Dann ist ein Moodboard perfekt

Dieses Problem hätten wir einfach umschiffen können. Das weiß ich jetzt. Mein Zauberwort lautet „Moodboard“. Ein „Board“, auf dem man alles an Möbeln und Deko zusammenwürfeln kann, um zu schauen, ob es passt. Ohne dabei Schweiß und Geld zu verlieren. Klingt himmlisch, nicht wahr? Mit einem Moodboard wäre es ein leichtes gewesen, vor unserem Einzug die Räume visuell darzustellen und zu schauen, welche Möbel zusammenpassen oder welche man direkt weglassen und verkaufen könnte. Denn die Räume standen von Anfang an fest, an ihrer Aufteilung hat sich auch seit dem Einzug nichts mehr geändert.

Fokus setzen

Als erstes muss natürlich feststehen, welchen Raum du umgestalten möchtest. Sprich, was hast du für Anforderungen an den Raum und welche deiner Bedürfnisse sollen gedeckt werden? Ein Beispiel: Möchtest du dein Schlafzimmer umgestalten, kommst du um ein Bett nicht herum. Möchtest du dein Home Office neu machen, brauchst du vielleicht nicht nur einen Schreibtisch, sondern auch ein Sofa für deine Pausen.

Mach dir am besten erstmal eine kleine Liste mit den Dingen, die dir für den Raum wichtig sind. Fokussiere dich auf dich. Ach, und vergiss nicht, ein Budget für die Umgestaltung festzusetzen!

Inspiration

Dann geht es weiter mit meinem liebsten Teil. Du brauchst jetzt vor allem Input! Stöbere in Magazinen, Coffetable Books, auf Pinterest oder Instagram nach Looks für deinen Raum, die dir zusagen. Fotografiere sie ab, mach einen Screenshot, schneide sie aus – und pack sie auf dein Moodboard. Das kann eine Pinnwand sein oder aber eine digitale Seite. Ich nutze gerne die kostenpflichtige App ProCreate fürs Tablet für meine Moodboards. Warum, erklär ich dir im übernächsten Step.

Wer suchet, der findet

Dein Moodboard ist voll mit schönen Dingen, die deinen Raum harmonisch und auf deine Bedürfnisse angepasst aussehen lassen? Super, dann kannst du jetzt mit dem Shopping loslegen. Egal, ob Wandfarbe, Tapete, Möbel oder Deko – zieh dir am besten von jedem ein Bild auf dein Moodbord vor dem Kauf, um final zu checken, wie es im Zusammenspiel aussieht. Dann kann auch die Kasse klingeln!

Hier findest du eine Liste meiner liebsten Interior-Onlineshops.

Pro-Tipp für ProCreate

Wie gesagt, nutze ich die App ProCreate für meine Moodboards. Sie kann aber noch mehr: Lädst du ein Foto von deinem Raum dort hoch, kannst du auch Wandfarben testen oder deine ausgewählte Deko an die Wände zaubern. Das ist eine nette Sache, wenn die Vorstellungskraft nachlässt

Schlussendlich fügt sich dann aber alles, wenn du deine neuen Schmuckstücke bei dir zuhause hast. Der Umsetzung deines Moodboards steht also nichts mehr im Weg!

Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in: MOODBOARD, WOHNEN

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Ich bin Kimberly, 24 Jahre alt und wohne mit meinem Freund in Hildesheim. Hier auf dem Blog geht es um das kleine Großsstadtleben, Interieur, Reisen und mein Leben eben.

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