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AUSMISTEN AUF SOCIAL MEDIA – EIN GUTER START INS NEUE JAHR

Instagram, Facebook, Twitter und Tumblr sind wohl meine meistgenutzten sozialen Netzwerke. Ich folge anderen Menschen oder bin mit ihnen „befreundet“. Mir folgen Menschen oder sind mit mir „befreundet“. Darunter sind viele, die seit Monaten nicht mehr online waren oder nichts mehr gepostet haben. Darunter sind viele, mit denen ich seit Monaten oder vielleicht sogar Jahren nicht mehr gesprochen habe oder die mich auf der Straße nicht mal grüßen würden. Jetzt zum Jahresbeginn wird es Zeit, auf meinen Social Media-Kanälen auszumisten, damit ich stressfreier ins neue Jahr starte.

Auf Instagram habe ich ganz klar meine Lieblings-Poster, von denen ich jeden Post und jede Story anschaue. Ich folge aber auch vielen, die selten oder sogar noch nie etwas gepostet haben. Und ganz ehrlich, wenn ich über 100 Profilen folge, kann ich noch lange nicht von jedem die neuesten Fotos sehen. Ähnlich ist es mit Twitter und Tumblr. Also wozu noch so vielen Personen folgen, die mich eh nicht interessieren oder von denen ich nie etwas höre?

 

Auf Facebook ist es eine etwas andere Geschichte. Manche Menschen sammeln Facebook-Freunde und brüsten sich mit ihren 1000 Friends online. Dabei geht der eigentliche Sinn, den Facebook mal hatte, total flöten – und zwar Kontakt zu halten. Aus diesem Grund kicke ich regelmäßig meine so genannten Freunde, mit denen ich ewig bis nie Kontakt hatte und die mich nicht mehr interessieren. Das klingt vielleicht ein wenig arrogant, aber wozu brauche ich diese virtuelle Freundschaft denn, wenn sie mir überhaupt nichts bringt?

Das Neue Jahr ist damit eine super Gelegenheit, sich mal darüber Gedanken zu machen von welchen Leuten man noch etwas sehen und hören will, welche Leute sich für einen selbst interessieren und was es einem bringt, ihnen zu folgen oder online noch mit ihnen „befreundet“ zu sein. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass ich mich über viele online Profile oder „Freunde“ zunehmend aufgeregt habe, ganz gleich weshalb. Und weil ich in diesem Jahr keine Fake-Friends oder Gründe zum Aufregen haben will, werden diese wirklich konsequent gekillt. Gerade auf Social Media entwickelt sich meiner Meinung nach viel zu viel Werbung, Selbstinszenierung und eine Gesellschaft, die sich über viel beklagt, aufregt oder gemeinsam jammert. Vor allem ist mir das im vergangenen Jahr auf Instagram aufgefallen. Auf den wenigsten Profilen geht es noch darum, schöne Fotos oder besondere Momente zu teilen und das finde ich sehr schade.

Und wenn ihr ganz clean in 2018 starten wollt, könnt ihr auch noch auf eurem Handy oder PC ausmisten – von Fotos über Apps!

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