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LIFE UPDATE – ABI VOR EINEM JAHR

Vor rund einem Jahr bekamen wir unsere Noten vom Abitur und heute ist mein Freund Janik damit dran. Ein komisches Gefühl, wenn ich daran denke, dass meine Freunde und ich das auch alles durchmachen mussten und wie lange das her ist. Es fühlt sich noch gar nicht so lange her an, aber gleichzeitig ist unglaublich viel passiert im letzten Jahr, was eigentlich für 5 Jahre reichen könnte.

 

Mittlerweile bin ich schon im zweiten Semester meines 3-jährigen Bachelor-Studiums. Ich kann behaupten, dass ich mich mittlerweile beinahe richtig angekommen fühle an meiner Uni und in meinem Studiengang – und das, ohne umgezogen zu sein und nach einigen verzweifelten Tagen und Nächten. Besonders um den Jahreswechsel herum stellte ich mir sehr oft die Frage, ob Philosophie-Künste-Medien (PKM) das ist, was ich studieren möchte und ob ich meine Lebensweise als Studentin, so wie sie ist, weiterführen möchte.

Ich weiß jetzt, dass ich – würde es eine Ausbildung zur Journalistin geben – eine Ausbildung dem Studium vorgezogen hätte. Aus dem Grund, dass es mir in PKM doch etwas zu Philosophie-lastig ist und zu wenig von meinem Nebenfach Literatur dabei ist und mir das Studentenleben irgendwie etwas „zu lasch“ ist. Allerdings bin ich mittlerweile zufrieden damit, auch wenn es mich manchmal noch nervt. Philosophie hilft mir, die Welt ein bisschen mehr zu verstehen und das kann nicht wirklich schaden. Meine ausreichende Zeit versuche ich nun immer mehr und besser zu nutzen. Und ich bin mir sicher geworden, dass es den einen perfekten Studiengang, Job oder sonst etwas perfektes einfach nicht gibt. Überall wird mir mindestens eine Sache nicht viel Spaß machen oder gefallen, aber so lange ich darin ankomme, mich wohl fühle und meine Stärken ausbauen kann – was sollte daran falsch sein? Ich habe gelernt, dass ich manchmal sogar mehr als einen Kompromiss eingehen muss, um mein Ziel zu erreichen und damit geht es mir gleich viel besser.

Also, wenn ich allen unentschlossenen Abiturienten, Schulabgängern, FSJlern, Weltenbummlern oder oder oder einen Rat geben könnte, dann der:

Schaut, was euch am meisten Spaß macht und wie ihr eure Stärke in Berufe, Ausbildungen oder Studiengänge umwandeln könnt. Aber bleibt kompromissbereit! Es gibt nicht den einen Weg, der glatt ist und wie geschmiert funktioniert, wo euch alles zusagt und einfach ist. Seien es nur die Hausarbeiten, Klausuren, der Ort oder eure Mitarbeiter, mit denen ihr euch von sich aus ungern anfreunden würdet. Aber sich versuchen damit anzufreunden ist immer noch besser als das Eine perfekte zu suchen und nie fündig zu werden, alles aufzuschieben oder euch vor der Entscheidung zu drücken. Lasst euch davon nicht abschrecken, sondern probiert es einfach aus – was kann schon passieren? Das Schlimmste wäre, dass für euch kein Kompromiss möglich ist und ihr an Erfahrung wächst. Also wartet nicht zu lange, sondern stürzt euch einfach hinein!

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